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Förderschule für geistige
Entwicklung
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Am Wasserspielfest beteiligen sich alle Schülerinnen und Schüler, sofern sie nicht an den Schwimmwettkämpfen der Schwimmer teilnehmen können. Es findet an zwei Tagen im Lehrschwimmbecken der Schulen am Lohbachweg statt. Die reine Wasserzeit beträgt eine halbe Stunde pro Klasse. Pro Durchgang befinden sich ca. 4 Klassen mit jeweils 6 bis 10 Schülerinnen und Schülern im Wasser. Der Hubboden wird entsprechend der Körpergröße verändert, so dass alle Schülerinnen und Schüler im Wasser stehen können.

Die Schülerinnen und Schüler finden ein besonders farbenfroh gestaltetes und geschmücktes Schwimmbad mit zahlreichen Spielgeräten vor, die ihre Eigenaktivität anregen sollen. Dazu gehören eine eigens zu diesem Anlass erbaute Rutsche sowie u. a. Schwimmmatten, -tiere, -nudeln, -kissen, ein kleines Boot, eine Schwimminsel, Wasserbälle sowie viele kleine bunte Bälle aus einem Bällchenbad.

Ähnlich wie beim Spiel- und Bewegungsfest stehen auch beim Wasserspielfest die Freude und das Erlebnis am (gemeinsamen) Spielen und Bewegen im Vordergrund, der aktive Umgang mit den angebotenen Materialien sowie vielfältige z. T. neue Wahrnehmungserfahrungen mit dem Bewegungsraum „Wasser“. Die Schülerinnen und Schüler können das vorhandene Angebot eigenständig und kreativ nutzen, allein und gemeinsam mit anderen spielen, sich an anderen orientieren oder eigene Ideen einbringen.

Die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer sollen sich wie beim Spiel- und Bewegungsfest in erster Linie als Spielpartner ihrer Schülerinnen und Schüler verstehen und für deren Eigenaktivitäten offen sein, diese zulassen und unterstützen. Dazu ist es notwendig, dass sie in der Lage sind, sich selbst zurückzunehmen und die Schülerinnen und Schüler weitgehend frei von Zielsetzungen agieren zu lassen, wie sie möglicherweise für den Schwimmunterricht in der Klasse formuliert sind.
