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Förderschwerpunkt geistige Entwicklung / Klassensystem

Lernen

An Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung lernen die Schüler*innen in jahrgangsgemischten Klassen. Dabei gliedern sich die Jahrgangsstufen in Primar- und Sekundarstufe, die zusammen 11 Schuljahre umfassen. Danach schließt sich die Berufspraxisstufe an, welche die Grundlagen für eine spätere berufliche Tätigkeit unserer Schüler*innen schafft. 


 

Primarstufe


Die Schüler*innen werden mit 6 Jahren in die Primarstufe eingeschult. Dort lernen sie in der Regel 5 Jahre lang. Die Zuordnung zu einer Klasse erfolgt aufgrund des Lebensalters, der Schulbesuchsjahre und nach pädagogischen Gesichtspunkten der Gruppen-zusammensetzung, sie ist nicht von einem bestimmten Leistungsstand abhängig. Die Klassen der Mosaikschule zeichnen sich daher durch sehr heterogene Schüler*innengruppen aus, die eine starke Individualisierung des Unterrichts erfordert.

 

 

Sekundarstufe


Nach dem Wechsel von der Primarstufe besuchen die Schüler*innen in der Regel 6 Jahre lang die Sekundarstufe.

 

 

 

Berufspraxisstufe 


In der Berufspraxisstufe lernen Schüler*innen ein bis drei Jahre. In dieser Zeit werden die jungen Erwachsenen intensiv auf ihr verändertes Leben nach der Schulzeit vorbereitet. 


Schwerpunkte der Förderung:

  • Arbeit (Arbeitsgruppen, Praktika und vieles mehr)

  • Wohnen

  • Freizeit


 

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Arbeit in Klassenteams

 

Wie an allen Förderschulen Geistige Entwicklung arbeiten wir an der Mosaikschule in multiprofessionellen Klassenteams. Unsere Teams können sich zusammensetzen aus:

  • Förderschullehrer*innen, Sonderschullehrer*innen, Sonderpädagog*innen

  • Fachlehrer*innen

  • Pflegekräften

  • Lehramtsanwärter*innen

  • FSJler*innen

  • Individuellen Schulbegleitungen (Integrationshelfer*innen)

  • Heilerziehungspfleger*innen im Anerkennungsjahr

  • Erzieher*innen im Anerkennungsjahr

  • Praktikant*innen

 

 

 

 

Warum ist Teamarbeit an unserer Schule so wichtig?

 

Durch das Arbeiten im Team wird eine verbesserte schüler*innenorientierte Individualisierung und Differenzierung im Sinne einer ganzheitlichen Förderung im Unterricht ermöglicht. So können individuelle Unterstützungsmaßnahmen, Einzelförderungen oder das Arbeiten in Kleingruppen angeboten werden.

 

Darüber hinaus bietet Teamarbeit den Teammitgliedern die gegenseitige Unterstützung in schwierigen Situationen, Austausch über verschiedene Sichtweisen und die gemeinsame Reflexion. So werden im Klassenteam Absprachen inhaltlicher Art zu Förderplänen, Stoffverteilungsplänen, Zeugnissen und anderen schriftlichen Berichten über die Schüler*innen getroffen, des Weiteren organisatorische Aufgaben besprochen und unter den Teammitgliedern aufgeteilt.

 

Klassenübergreifende Teamarbeit findet z. B. beim Chor, im Sportunterricht, im Bereich der Unterstützten Kommunikation sowie bei Klassenfahrten statt. Schulübergreifende Teams bilden sich innerhalb der drei Düsseldorfer Förderschulen Geistige Entwicklung beispielsweise zur Organisation und Durchführung schulübergreifender Veranstaltungen wie der Sport- und Schwimmfeste. Mit dem Religionsaktionstag gibt es eine weitere Kooperation der drei Förderschulen.

Teamarbeit erfordert eine hohe Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit aller beteiligten Teammitglieder. Dazu gehören u.a.:

  • Miteinander zu reden

  • gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung der Partner

  • Kritikfähigkeit und die Fähigkeit, Kritik auszuhalten und anzunehmen

  • Offenheit und die Bereitschaft zur Veränderung

  • ein sich Ergänzen der unterschiedlichen Qualifikationen.